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Kündigen Myfeld: Schritt-für-Schritt Anleitung
Erfahren Sie, wie Sie Myfeld kündigen können. Nutzen Sie unsere Schritt-für-Schritt Anleitung. Tocancel Bewertung: 4.8/5. Jetzt informieren!
Ihre Informationen
Füllen Sie das untenstehende Formular wie für einen elektronischen Stornierungsprozess aus: Ihre Daten werden dann in Tocancel vorausgefüllt. Keine Buchstabenvorschau auf dieser Seite.
Myfeld kündigen: ihr recht auf rückerstattung nach der schliessung
Was sie über Myfeld und die liquidation wissen müssen
Myfeld war ein Schweizer Gemüse-Abo-Service, der 2026 aus dem Handelsregister gelöscht wurde. Wenn Sie noch offene Fragen zur Kündigung haben oder bereits Zahlungen nach der Betriebseinstellung geleistet haben, sind Sie nicht allein. Tocancel unterstützt Sie dabei, Ihre Verbraucherrechte durchzusetzen und eventuell gezahlte Beträge zurückzufordern.
Das geschäftsmodell von Myfeld
Myfeld funktionierte als digitales Feld-Abo für Privatpersonen in der Schweiz. Sie zahlten einen monatlichen oder jährlichen Beitrag, erhielten Zugang zu einem 16 Quadratmeter grossen virtuellen Feld und bekamen saisonal Gemüse nach Hause geliefert. Das Unternehmen mit Sitz in Brugg (Badenerstrasse 13, 5200 Brugg AG) bot zwei Haupttarife an: Ein Monatsabo für CHF 55.00 und ein Jahresabo für CHF 605.00, jeweils mit Lieferservice.
Das Modell war auf zwei Saisonen aufgebaut: Sommer- und Wintersaison. Viele Kunden merkten erst nach der abrupten Schliessung, dass ihre Abos sich automatisch verlängert hatten, ohne dass eine feste Mindestvertragslaufzeit transparent gemacht wurde.
Warum Myfeld den betrieb eingestellt hat
Myfeld schloss die Tore "per sofort" aufgrund finanzieller Probleme. Das Unternehmen war als digitale Farming-Plattform konzipiert, konnte aber nicht profitabel wirtschaften. Die sofortige Betriebseinstellung führte zu Unsicherheit bei Tausenden von Abonnenten: Unklar blieb, ob ausstehende Lieferungen noch erfolgen würden, wie es mit bereits gezahlten Beträgen aussieht und wer für offene Rechnungen haftet.
Ihr Recht bleibt bestehen, auch wenn das Unternehmen nicht mehr existiert. Tocancel zeigt Ihnen, wie Sie Ihre Ansprüche geltend machen.
Ihre rechte als Myfeld-Kunde nach der betriebseinstellung
Die Schliessung eines Unternehmens löst nicht automatisch alle Verträge auf. Sie haben als Verbraucher konkrete Rechte gemäss Schweizer Konsumentenschutzrecht.
Gesetzliche grundlagen und ihr schutz
Das Bundesgesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) und das Bundesgesetz über den Datenschutz (DSG) schützen Sie vor unlauteren Geschäftspraktiken. Besonders relevant ist Artikel 8 UWG: Unternehmen dürfen Verbraucher nicht durch irreführende Angaben täuschen. Wenn Myfeld sein Geschäftsmodell oder die Risiken nicht transparent dargestellt hat, verstoesst dies gegen diese Bestimmung.
Zusätzlich gilt das Bundesgesetz über den Konsumentenkreditschutz: Sollte Myfeld automatische Abbuchungen eingeleitet haben, ohne dass Sie das aktiv bestätigt hatten, können Sie Kartenrückbelastungen einleiten.
Ihre ansprüche auf rückerstattung
Sie haben Anspruch auf Rückerstattung für Leistungen, die nicht erbracht wurden. Konkret bedeutet das: Wenn Sie für Gemüselieferungen bezahlt haben, die nach der Schliessung nicht mehr erfolgten, gehört dieser Betrag Ihnen zurück. Auch bei automatischen Abbuchungen nach der Betriebseinstellung können Sie eine Kartenrückbelastung beantragen.
Die Frist für diese Rückbelastung beträgt normalerweise 60 bis 120 Tage nach der fehlerhaften Transaktion. Kontaktieren Sie Ihre Bank oder Ihr Kreditkartenunternehmen sofort, wenn Sie nach der Schliessung noch belastet wurden.
Wer haftet jetzt für offene ansprüche?
Myfeld AG wurde 2026 liquidiert und aus dem Handelsregister gelöscht. In solchen Fällen bleibt zunächst die Liquidatorsgesellschaft verantwortlich. Sie können verlangen, dass Ihre Ansprüche angemeldet werden. Falls Myfeld AG noch nicht vollständig aufgelöst ist, können Sie auch bei der Kammer des Handelsregisters in Aargau Einsicht nehmen.
Tocancel empfiehlt Ihnen, Ihre Rückerstattungsansprüche schriftlich zu dokumentieren und aufzubehalten.
So kündigen sie ihr Myfeld-Abo - schritt für schritt
Obwohl Myfeld nicht mehr aktiv ist, sollten Sie Ihr Konto formal kündigen und beweisen, dass Sie dies getan haben.
Bestandsaufnahme vor der kündigung
Bevor Sie handeln, sammeln Sie alle wichtigen Informationen zu Ihrem Abo. Diese Unterlagen sind essentiell, falls Sie später eine Rückerstattung einfordern müssen.
- Schreiben Sie auf: Ihr genaues Abo-Modell (Monats- oder Jahresabo) und den Preis (CHF 55.00 oder CHF 605.00)
- Notieren Sie das Datum der letzten Abbuchung und den genauen Betrag
- Speichern Sie einen Screenshot Ihres Kundenkontos mit allen aktiven Abos
- Halten Sie fest, welche Lieferungen angekündigt, ausstehend oder nicht erfolgt sind
- Laden Sie alle Rechnungen und E-Mails von Myfeld herunter und sichern Sie diese lokal
Diese Dokumentation hilft Ihnen später, Ihre Ansprüche gegenüber Ihrer Bank oder einer Beschwerdestelle nachzuweisen.
Kündigung über das kundenkonto durchführen
Loggen Sie sich in Ihr Myfeld-Konto ein, sofern dieses noch erreichbar ist. Navigieren Sie zu Ihren Kontoeinstellungen und suchen Sie den Bereich für Abonnemente.
- Melden Sie sich bei Ihrem Myfeld-Konto an (möglicherweise nicht mehr möglich, da das Unternehmen liquidiert ist)
- Öffnen Sie "Mein Konto" oder "Kontoeinstellungen"
- Wählen Sie "Abonnemente" oder "Meine Abos" aus
- Klicken Sie auf das aktive Myfeld-Abo
- Suchen Sie nach der Schaltfläche "Kündigen" oder "Abo beenden"
- Folgen Sie den Anweisungen und bestätigen Sie die Kündigung
- Speichern Sie sofort einen Screenshot der Bestätigungsseite
- E-Mail: [email protected]
- Website: myfelt.ch (möglicherweise nicht mehr aktiv)
- Telefon: Keine öffentlich verfügbar
- Status: Aus dem Handelsregister gelöscht (2026)
- Handelsregisteramt Aargau: Für Informationen zur Liquidation und zum Status der Gesellschaft
- Kantonspolizei Aargau (Betrugsdezernat): Bei Verdacht auf betrügerische Praktiken oder weiterer unrechtmässiger Abbuchungen
- Schweizer Schlichtungsstelle für Bankenstreitigkeiten: Falls Ihre Bank Ihre Beschwerde nicht löst
- Tocancel: Für professionelle Unterstützung bei der Durchsetzung Ihrer Verbraucherrechte
Falls Sie eine Bestätigungsemail erhalten, speichern Sie diese als PDF-Datei lokal ab.
Kündigung per E-Mail, falls das konto nicht erreichbar ist
Wenn das Online-Konto nicht mehr zugänglich ist (sehr wahrscheinlich, da Myfeld liquidiert wurde), senden Sie eine schriftliche Kündigungsmitteilung per E-Mail an [email protected]. Benutzen Sie folgendes Muster:
Betreff: Kündigung Myfeld-Abo
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich möchte hiermit mein Myfeld-Abo zum nächstmöglichen Zeitpunkt kündigen. Kundennummer: [Ihre Nummer], E-Mail: [Ihre E-Mail], Abo-Tarif: [Monats- oder Jahresabo], letzte Abbuchung: [Datum und Betrag].
Bitte bestätigen Sie diese Kündigung schriftlich und teilen Sie mir mit, wann das Abo beendet ist. Sollten nach dieser Kündigung noch Abbuchungen erfolgen, werde ich eine Kartenrückbelastung einleiten.
Freundliche Grüsse,
[Ihr Name]
Versenden Sie diese E-Mail mit Lesebestätigung. Falls Sie keine Antwort erhalten, dokumentieren Sie dies für spätere Beschwerde.
Myfeld preismodelle und aboformen im überblick
Hier sehen Sie die Kosten, die Sie bei Myfeld bezahlt haben oder noch bezahlen könnten.
| Abo-Typ | Monatlicher Betrag | Vertragslaufzeit | Inkludierte Leistungen | Automatische Verlängerung |
|---|---|---|---|---|
| Monats-Abo | CHF 55.00 | 1 Monat | 16 m² Feld, saisonal Gemüse, Lieferung nach Hause | Ja, monatlich |
| Jahres-Abo | CHF 605.00 (CHF 50.42/Monat) | 12 Monate | 16 m² Feld, ganzjährig Gemüse, Lieferung nach Hause | Ja, jährlich |
| Keine Angaben | - | Nach Betriebsschluss 2026 | Keine neuen Dienste | Sollte gestoppt sein |
Beide Modelle verlängerten sich automatisch. Das bedeutete, dass Ihr Abo weiterlief, wenn Sie nicht aktiv kündigten. Tocancel warnt deshalb alle betroffenen Kunden: Überprüfen Sie sofort, ob noch Abbuchungen nach März 2026 erfolgt sind.
Das müssen sie nach der kündigung tun
Die Kündigung ist nicht das Ende des Prozesses. Sie sollten zusätzliche Schritte einleiten, um Ihre Rechte vollständig zu wahren.
Überwachen sie ihre kontoauszüge
Kontrollieren Sie Ihren Kontoauszug und Ihre Kreditkartenabrechnungen in den nächsten 60 Tagen nach der Kündigung. Falls noch Abbuchungen für Myfeld erfolgen, müssen Sie sofort handeln. Betroffene Kunden berichten von weiteren Belastungen, obwohl das Unternehmen bereits geschlossen war.
Bewahren Sie alle Kontoauszüge und Kreditkartenabrechnungen auf, die Myfeld-Transaktionen zeigen.
Rückbelastung einleiten, falls nötig
Wenn nach Ihrer Kündigung noch Abbuchungen erfolgen, haben Sie das Recht auf Rückbelastung. Kontaktieren Sie Ihre Bank oder Ihr Kreditkartenunternehmen innerhalb von 60 bis 120 Tagen nach der fehlerhaften Transaktion. Erklären Sie, dass Myfeld geschlossen hat und Sie das Abo gekündigt haben. Die Bank wird die Transaktion rückgängig machen.
Verwenden Sie hierfür eine schriftliche Mitteilung und referenzieren Sie Ihre Kündigungsnachricht. Tocancel empfiehlt Ihnen, alles schriftlich zu dokumentieren.
Beschwerde bei der schweizer schuldenbetreibungsbehörde einreichen
Falls die automatischen Abbuchungen lange Zeit unbemerkt weiterliefen, können Sie auch bei der kantonalen Schuldenbetreibungs- und Konkursamt in Aargau (Kanton, in dem Myfeld ansässig war) Beschwerde einreichen. Dies ist kostenlos und schützt Sie vor illegalen Forderungen.
Häufige fehler bei der Myfeld-Kündigung vermeiden
Viele Kunden bereuen, dass sie nicht schneller gehandelt haben oder wichtige Belege nicht gespeichert haben. Lassen Sie sich von diesen häufigen Fehlern nicht entmutigen - Sie können noch immer handeln.
Fehler 1: zu lange warten, bevor man kündigt
Einige Kunden hofften, dass Myfeld wieder öffnet, und kündigten nicht rechtzeitig. Das Ergebnis: Automatische Abbuchungen fuhren für mehrere Monate weiter. Kündigen Sie sofort, um weitere Belastungen zu stoppen.
Fehler 2: keine bestätigung der kündigung speichern
Ohne Nachweis der Kündigung wird es schwierig, eine Rückbelastung einzuleiten. Speichern Sie jede Bestätigungsemail und jeden Screenshot als Beweis.
Fehler 3: kontoauszüge nicht überwachen
Manche Kunden merkten erst Monate später, dass Myfeld noch Geld abgezogen hatte. Kontrollieren Sie Ihre Konten regelmässig, insbesondere in den ersten 90 Tagen nach der Kündigung.
Fehler 4: rechnungen und originalbelege nicht aufbewahren
Falls Sie eine Rückerstattung einfordern müssen, brauchen Sie Beweise: Rechnungen, Kontoauszüge, Screenshots. Archivieren Sie alles digital und in Papierform.
Checkliste für ihre Myfeld-Kündigung
Verwenden Sie diese Checkliste, um sicherzustellen, dass Sie alle wichtigen Schritte durchgeführt haben.
| Schritt | Status | Datum |
|---|---|---|
| Kundennummer und Abo-Details notieren | ☐ | - |
| Letzte Rechnung und Abbuchungsdatum speichern | ☐ | - |
| Screenshot des aktiven Kontos anfertigen | ☐ | - |
| Kündigung online oder per E-Mail einreichen | ☐ | - |
| Kündigungsbestätigung speichern (E-Mail oder Screenshot) | ☐ | - |
| Kontoauszüge für die nächsten 90 Tage überwachen | ☐ | - |
| Falls nötig: Rückbelastung bei der Bank einleiten | ☐ | - |
| Alle Dokumente lokal und in der Cloud speichern | ☐ | - |
Drucken Sie diese Checkliste aus und haken Sie jeden Punkt ab, während Sie ihn erledigen. So behalten Sie den Überblick.
Kontaktdaten und letzte bekannte adresse von Myfeld
Falls Sie Myfeld direkt kontaktieren müssen (beispielsweise für eine Rückerstattungsanfrage oder um Ihre Kündigung zu dokumentieren), verwenden Sie folgende Informationen:
Letzte bekannte adresse
Myfeld AG
Badenerstrasse 13
5200 Brugg AG
Schweiz
Kontakt-Informationen
Offizielle stellen für beschwerden
Falls Myfeld nicht auf Ihre Anfrage antwortet, können Sie sich an folgende Behörden wenden:
Zusammenfassung: ihre nächsten schritte
Myfeld ist geschlossen, aber Ihre Rechte bleiben bestehen. Handeln Sie jetzt, um weitere Abbuchungen zu stoppen und Rückerstattungen zu sichern.
| Was Sie tun sollten | Zeitrahmen | Besonderheit |
|---|---|---|
| Abo-Details dokumentieren und speichern | Sofort | Entscheidend für Rückerstattungen |
| Kündigung einreichen (online oder E-Mail) | Diese Woche | Mit Lesebestätigung senden |
| Kontoauszüge überwachen | Nächste 90 Tage | Tägliche Kontrolle empfohlen |
| Rückbelastung einleiten (falls nötig) | Innerhalb 60-120 Tage nach fehlerhafter Abbuchung | Nicht länger warten! |
| Alle Dokumente archivieren | Laufend | Digital und in Papierform |
| Beschwerde einreichen (falls nötig) | Nach erfolgloser Rückbelastung | Mit allen Belegen einreichen |
Tocancel hat tausenden von Schweizer Konsumenten dabei geholfen, ihre Abos zu beenden und Rückerstattungen durchzusetzen - auch in schwierigen Fällen wie der Liquidation von Myfeld. Sie sind nicht machtlos. Mit den richtigen Dokumenten und dem korrekten Verfahren können Sie Ihre Ansprüche durchsetzen. Tocancel unterstützt Sie dabei, alle Schritte zu dokumentieren und bei Behörden Beschwerde einzureichen, falls das Unternehmen nicht reagiert. Vertrauen Sie auf Ihre Verbraucherrechte und handeln Sie heute noch - Tocancel steht Ihnen zur Seite, um sicherzustellen, dass Sie nicht zahlen, für Leistungen, die nicht erbracht wurden.