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Kündigen Barclays: Schritt-für-Schritt Anleitung
Erfahren Sie, wie Sie Barclays einfach kündigen können. Nutzen Sie unseren Leitfaden für eine stressfreie Kündigung. Tocancel Bewertung: 4.8/5.
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Barclays visa kündigen: so beenden sie ihre mitgliedschaft richtig
Barclays verstehen und ihre kündigung vorbereiten
Bevor Sie Barclays kündigen, sollten Sie wissen, was Sie tatsächlich kündigen möchten und welche Gebühren anfallen. Viele Kundinnen und Kunden verwechseln dabei die Kreditkarte mit einem Bankkonto oder sind sich über die Vertragslaufzeit unsicher. Als erstes Element der Transparenz: Tocancel erklärt Ihnen hier, wie die Produkte von Barclays in der Schweiz funktionieren und welche Fristen Sie einhalten müssen.
Was genau ist Barclays in der schweiz
Barclays Bank (Suisse) SA in Genf bietet in der Schweiz vor allem Kreditkarten und Konto-Services an. Das bekannteste Produkt ist die Barclays Visa Kreditkarte, die unter dem neuen Namen easybank vertrieben wird. Dieser Markenwechsel fand am 3. Februar 2026 statt - die Konditionen und Gebühren blieben dabei unverändert. Wenn Sie also nach "Barclays Visa kündigen" oder "Barclays Kreditkarte kündigen" suchen, meinen Sie meist ein bestehendes Kartenverhältnis mit monatlicher oder Teilzahlungslogik.
Das ist wichtig, denn manche Kundinnen und Kunden verwechseln die Kreditkarte mit einem Bankkonto oder glauben, sie zahlen nur für die Karte selbst. In Wirklichkeit entstehen die meisten Kosten durch Zinsen und Zusatzgebühren, nicht durch eine Jahresgebühr. Tocancel hilft Ihnen daher, zwischen dem Kartenverhältnis und eventuellen Nebenprodukten zu unterscheiden, damit Sie wissen, was Sie tatsächlich beenden wollen.
Die kosten bei Barclays klar einordnen
Die Barclays Visa Kreditkarte (beziehungsweise easybank) kostet Sie CHF 0.00 pro Jahr - das ist das erste Missverständnis geklärt. Kosten entstehen dagegen, sobald Sie die Karte nutzen und nicht den vollständigen Saldo bezahlen. Dann fällt ein Sollzins von etwa CHF 19.39 pro Monat an, wenn Ihre Schulden offenbleiben. Hinzu kommen je nach Nutzung Gebühren für Bargeldabhebungen, ausländische Transaktionen oder verspätete Zahlungen.
Genau hier liegt der Knackpunkt, warum viele Barclays kündigen wollen: nicht wegen der Kartenjahresgebühr, sondern weil sie Zinsen, versteckte Kosten oder eine unerwünschte Vertragsverlängerung vermeiden möchten. Wenn Sie die Karte nur selten nutzen und die Zinslast zu hoch wird, ist eine Kündigung oft der schnellere Weg als ein Kartenwechsel. Tocancel empfiehlt Ihnen daher, vor der Kündigung Ihre letzten Abrechnungen zu prüfen und die genauen Kosten zu notieren - das hilft später bei einer etwaigen Reklamation.
Wie Barclays in der schweiz funktioniert: vertragslaufzeit und fristen
Das Vertragsmodell von Barclays unterscheidet sich von klassischen Monatsabos und folgt stattdessen einer strikten Mindestvertragslaufzeit mit automatischer Verlängerung. Das bedeutet konkret: Wer zu spät handelt, rutscht schnell in eine neue Vertragsperiode und zahlt ungewollt weiter. Tocancel erklärt hier die genauen Fristen und wie Sie die Falle vermeiden.
Mindestvertragslaufzeit und automatische verlängerung
Barclays arbeitet mit einer Mindestvertragslaufzeit von 12 Monaten. Das bedeutet, Ihr Kartenverhältnis läuft automatisch weiter, wenn Sie nicht spätestens 30 Tage vor Ablauf kündigen. Nach dieser 30-tägigen Kündigungsfrist verlängert sich Ihr Vertrag automatisch um ein weiteres Jahr - ohne dass Sie etwas unternehmen müssen. Diese automatische Verlängerung ist nicht illegal, aber sie ist für viele Kundinnen und Kunden eine Überraschung.
Genau das ist der Grund, warum viele Barclays-Kundinnen und Kunden frustriert sind: Sie vergessen die Frist und zahlen plötzlich ein Jahr weiter, obwohl sie längst gekündigt haben wollten. Tocancel rät daher: Merken Sie sich schon heute, wann Ihre 30-Tage-Frist abläuft. Besser noch: Notieren Sie sich den genauen Kündigungstermin im Kalender und setzen Sie eine Erinnerung zwei Wochen vorher. So vermeiden Sie teure Verzögerungen.
Die 30-Tage-Kündigungsfrist verstehen
Die Kündigungsfrist von 30 Tagen bedeutet nicht, dass Sie 30 Tage Zeit haben, sondern dass Sie spätestens 30 Tage vor Vertragsende handeln müssen. Wenn Ihr Vertrag beispielsweise am 31. Dezember endet, müssen Sie Ihre Kündigung bis spätestens 1. Dezember bei Barclays eingereicht haben. Eine Kündigung am 15. Dezember kommt zu spät und ist ungültig - Ihr Vertrag läuft dann automatisch weiter.
Dies ist ein zentraler Punkt: Die Kündigungsfrist wird oft missverstanden. Sie ist nicht "ab sofort", sondern "vor dem Ablauf". Tocancel empfiehlt daher, Ihre Kündigung immer schriftlich einzureichen und zu dokumentieren, damit Sie später einen Nachweis haben. So können Sie auch später noch nachweisen, dass Sie rechtzeitig gekündigt haben, falls es zu Unstimmigkeiten mit Barclays kommt.
Barclays kündigen: ihre praktischen schritte
Jetzt geht es um die konkrete Aktion: Wie Sie Barclays Schritt für Schritt kündigen und welche Wege es gibt. Tocancel zeigt Ihnen hier alle verfügbaren Kanäle, damit Sie den wählen können, der zu Ihnen passt.
Vor der kündigung: diese drei kontrollen sparen ihnen ärger
Bevor Sie kündigen, sollten Sie kurz innehalten und drei Dinge überprüfen. Das dauert nur fünf Minuten, spart Ihnen aber später möglicherweise viel Ärger und Diskussionen mit Barclays.
- Notieren Sie Ihr genaues Produkt: Schreiben Sie auf, ob es eine Kreditkarte oder ein Bankkonto ist, den Namen des Produkts (Barclays Visa oder easybank) und die letzten vier Kartenziffern oder die Kontonummer.
- Merken Sie sich die nächsten zwei Belastungstermine: Laden Sie Ihre Kontoübersicht herunter und notieren Sie, wann die nächsten Gebühren oder Zinsen anfallen. So sehen Sie später, ob nach Ihrer Kündigung noch etwas verrechnet wurde.
- Sichern Sie Belege: Machen Sie einen Screenshot Ihrer Kontoübersicht, der letzten Kreditkartenabrechnungen und eventueller Kundenverträge. Diese helfen später, falls Sie eine Rückerstattung oder Reklamation einreichen müssen.
Diese drei Kontrollen sind Ihre Versicherung: Sollte nach der Kündigung noch etwas schiefgehen, haben Sie Unterlagen, die Ihre Position stärken.
Methode 1: Barclays online im konto kündigen
Der direkteste Weg führt über das Online-Konto. Hier können Sie Ihre Kündigung oft selbst abwickeln, was schneller und dokumentiert ist als ein Telefonanruf.
- Melden Sie sich in Ihrem Online-Konto auf privatebank.barclays.com an.
- Navigieren Sie zu "Kontoeinstellungen" oder "Mein Konto".
- Suchen Sie nach der Option "Konto kündigen", "Vertrag beenden" oder "Mitgliedschaft kündigen".
- Folgen Sie dem Prozess und bestätigen Sie Ihre Kündigungsanfrage.
- Speichern Sie die Bestätigung oder notieren Sie die Referenznummer.
Vorteil dieser Methode: Sie haben sofort ein Bestätigungsdatum und eine Referenznummer. Nachteil: Wenn die Online-Option nicht funktioniert, müssen Sie auf einen der anderen Wege ausweichen. Tocancel rät daher, die Bestätigung sofort zu speichern und einen Screenshot zu machen.
Methode 2: kündigung per telefon
Falls Sie die Online-Option nicht nutzen möchten oder können, rufen Sie Barclays direkt an. Die offizielle Schweizer Kundenbetreuung ist erreichbar unter +41 (0) 22 819 5112 von Montag bis Freitag zwischen 09:00 und 18:00 Uhr.
- Rufen Sie die Nummer an und warten Sie auf eine freie Leiterin oder einen freien Leiter.
- Geben Sie Ihre Kartennummer oder Kontonummer an.
- Teilen Sie klar mit: "Ich möchte mein Konto / meine Kreditkarte kündigen."
- Fragen Sie nach einer Referenznummer und einem genauen Kündigungsdatum.
- Notieren Sie Name und Uhrzeit des Gesprächs sowie die erhaltene Referenznummer.
Wichtig: Bitten Sie den Berater oder die Beraterin um eine E-Mail-Bestätigung Ihrer Kündigung. So haben Sie einen schriftlichen Nachweis, der vor Gericht gilt. Tocancel weist darauf hin, dass ein reiner Telefonanruf manchmal bestritten werden kann - eine schriftliche Bestätigung ist daher deutlich besser.
Methode 3: kündigung per brief
Die klassische Methode ist immer noch die sicherste: eine schriftliche Kündigung per Post oder Einschreiben. Das dauert etwas länger, ist aber für die Schweiz die rechtlich stärkste Variante.
- Schreiben Sie einen Brief mit folgenden Informationen:
- Ihr Name und Ihre Adresse
- Ihre Kartennummer oder Kontonummer (letzte 4 Ziffern)
- Der Satz: "Ich kündige hiermit mein Konto / meine Kreditkarte bei Barclays zum nächstmöglichen Zeitpunkt."
- Oder konkreter: "Ich kündige zum 31. [Monat] [Jahr]" - wenn Sie das genaue Datum kennen.
- Datum und Unterschrift
- Senden Sie den Brief per Einschreiben oder empfohlener Post an die Adresse von Barclays (siehe Abschnitt "Kontaktadressen weiter unten").
- Bewahren Sie den Sendungsbeleg auf - das ist Ihr Nachweis, dass die Kündigung angekommen ist.
Vorteil: Der Brief ist rechtlich eindeutig und lässt sich später beweisen. Nachteil: Es dauert länger. Tocancel empfiehlt diese Methode, wenn Sie unsicher sind oder wenn die Online- und Telefonmethoden nicht funktioniert haben.
Nach der kündigung: was sie beachten müssen
Die Kündigung ist eingereicht - aber damit ist es nicht vorbei. Es gibt einige wichtige Punkte, die Sie nach der Kündigungsbestätigung beachten sollten, um sicherzustellen, dass alles glatt läuft.
Bestätigung und nachverfolgung
Barclays sollte Ihre Kündigung innerhalb von 5 bis 10 Werktagen schriftlich bestätigen. Wenn Sie lange nichts hören, kontaktieren Sie Barclays erneut und fragen nach dem Status. Notieren Sie dabei wieder die Referenznummer und den Namen der Person, mit der Sie gesprochen haben.
Überprüfen Sie nach etwa zwei Wochen Ihr Konto oder Ihre Kreditkartenabrechnungen. Wenn noch Gebühren oder Zinsen anfallen, obwohl Sie bereits gekündigt haben, notieren Sie diese Beträge genau. Sie müssen möglicherweise später reklamiert werden. Tocancel empfiehlt, hier nicht zu zögern - je schneller Sie reagieren, desto bessere Chancen haben Sie auf Rückerstattung.
Datenlöschung und sicherheit
Nach der Kündigung sollte Barclays alle Ihre persönlichen Daten löschen, es sei denn, sie sind gesetzlich verpflichtet, sie aufzubewahren (zum Beispiel für Steuerzwecke). Fragen Sie aktiv nach, ob Ihre Daten gelöscht wurden. Achten Sie auch darauf, dass Sie keine automatischen Zahlungen oder Abonnements mehr haben, die auf diese Karte laufen.
Gebühren und rückerstattungen verstehen
Ein großer Knackpunkt bei der Kündigung von Barclays ist die Frage: Was passiert mit meinem Geld? Tocancel erklärt hier, welche Gebühren anfallen können und wie Sie Rückerstattungen durchsetzen.
Welche gebühren können noch fällig werden
| Gebührentyp | Betrag | Wann anfällig |
|---|---|---|
| Kreditkarten-Jahresgebühr | CHF 0.00 | Nicht zutreffend (kostenlos) |
| Sollzins (monatlich) | CHF 19.39+ | Bei Teilzahlung |
| Bargeldgebühr | Variabel | Bei Geldabhebung am Geldautomaten |
| Fremdwährungsgebühr | Variabel | Bei Transaktionen im Ausland |
| Verspätungsgebühr | CHF 50-100 | Bei verspäteter Zahlung |
| Kontoführungsgebühr | Variabel | Monatlich oder jährlich |
Die gute Nachricht: Die Jahresgebühr entfällt, da die Barclays Visa kostenlos ist. Die schlechte Nachricht: Falls Sie offene Schulden haben, werden Zinsen bis zur Kündigung berechnet. Diese Zinsen müssen Sie bezahlen - das ist nicht verhandelbar. Tocancel rät daher: Zahlen Sie vor der Kündigung alle offenen Beträge zurück, damit keine zusätzlichen Zinsen anfallen.
Rückerstattungen: was sie tun müssen
Falls Barclays Sie nach der Kündigung zu Unrecht belasten, müssen Sie reagieren. Hier ist der genaue Ablauf:
- Notieren Sie den genauen Betrag und das Belastungsdatum.
- Laden Sie Ihre Kontoauszüge herunter und speichern Sie diese als PDF.
- Kontaktieren Sie Barclays per E-Mail oder Telefon und reklamieren Sie den Betrag.
- Zitieren Sie dabei Ihre Kündigungsdatum und Ihre Referenznummer.
- Geben Sie dem Unternehmen 10 Werktage Zeit für eine Antwort.
- Falls Barclays nicht reagiert, wenden Sie sich an die Finanzmarktaufsicht (FINMA) oder Ihren Bancaire Ombudsman.
Tocancel weist darauf hin: Sie müssen nicht einfach hinnehmen, wenn Barclays nach der Kündigung noch Gebühren abbucht. Sie haben das Recht auf Rückerstattung, wenn diese Gebühren ungerechtfertigt sind. Die FINMA ist die Schweizer Behörde, die Ihre Reklamation untersucht.
Ihre rechte als Barclays-Kundin oder Barclays-Kunde
Hinter Ihrer Kündigung stehen konkrete Schweizer Gesetze, die Sie schützen. Tocancel erklärt hier, welche Rechte Sie haben und wie Sie diese durchsetzen.
Das bundesgesetz gegen den unlauteren wettbewerb (UWG)
Das Bundesgesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) verbietet es Unternehmen, Kundinnen und Kunden in die Irre zu führen. Das bedeutet konkret: Wenn Barclays die Kündigungsfrist nicht klar kommuniziert hat oder die automatische Verlängerung versteckt hat, verstößt das gegen das UWG. Dies ist wichtig, weil viele Kundinnen und Kunden genau deswegen zu Tocancel kommen - sie waren verwirrt über die Fristen.
Ihre rechtliche Position: Sie haben das Recht, dass Barclays Ihnen die Fristen und Kosten vorher klar erklärt. Falls das nicht geschehen ist, können Sie eine Rückerstattung fordern. Das UWG ist also Ihre erste Waffe, wenn Barclays nicht fair mit Ihnen umgegangen hat.
Das bundesgesetz über konsumkredite (KKG)
Falls Sie mit Ihrer Barclays Visa Kreditkarte einen Kredit aufgenommen haben (also die Teilzahlung nutzen), gilt für Sie auch das Bundesgesetz über Konsumkredite (KKG). Das KKG schreibt vor, dass Barclays Ihnen die genauen Zinssätze und Kosten vor Vertragsabschluss mitteilen muss. Die Sollzinsen von etwa 19.39 % pro Monat müssen klar ausgewiesen sein.
Ihre rechtliche Position: Falls die Zinsen oder Gebühren nicht klar ausgewiesen waren, können Sie dagegen vorgehen. Das KKG schützt Sie vor versteckten Kosten. Tocancel empfiehlt, hier genau zu prüfen, ob Barclays alle Pflichtinformationen gegeben hat.
Reklamation und beschwerdeverfahren
Falls Barclays Ihre Kündigung nicht akzeptiert, nicht korrekt bearbeitet oder Sie unberechtigterweise belastet, können Sie beschwerde einreichen. Der Ablauf ist wie folgt:
- Zunächst direkt zu Barclays: Schreiben Sie per E-Mail oder Brief und nennen Sie das Problem genau.
- Warten Sie 10 Werktage: Barclays muss Ihnen antworten.
- Falls Barclays nicht reagiert: Wenden Sie sich an den Ombudsman der Banken (Bancaire Ombudsman Schweiz).
- Falls es um Missbrauch geht: Melden Sie das Problem der FINMA (Finanzmarktaufsicht).
Tocancel unterstützt Sie dabei, dass Sie wissen, welche Behörde zuständig ist. Wichtig: Die Beschwerde muss schriftlich und dokumentiert erfolgen - ein Telefonanruf reicht nicht aus.
Häufige fehler bei der Barclays-Kündigung
Es ist normal, unsicher zu sein - viele Kundinnen und Kunden machen bei der Kündigung von Barclays dieselben Fehler immer wieder. Hier sind die häufigsten Fallstricke, damit Sie sie vermeiden können.
Fehler 1: zu spät kündigen
Der größte Fehler ist, die 30-Tage-Frist zu verpassen. Viele glauben, sie hätten 30 Tage Zeit, nachdem der Kündigungsantrag gestellt wird - das ist falsch. Die 30 Tage sind die Zeit VOR dem Vertragsenddatum. Wenn Sie zu spät reagieren, zahlen Sie ein ganzes Jahr weiter, ohne dass Sie etwas dagegen tun können.
Tocancel-Tipp: Notieren Sie sich schon heute das genaue Verfallsdatum und kalkulieren Sie 30 Tage rückwärts. Das ist Ihr Kündigungsstichtag. Setzen Sie eine Erinnerung in Ihrem Telefon oder Kalender.
Fehler 2: mündlich kündigen und vergessen zu dokumentieren
Ein Telefonat ist besser als gar nichts - aber nur, wenn Sie es dokumentieren. Viele Kundinnen und Kunden rufen an, sagen "Ich kündige", und haben danach keinen Nachweis. Falls Barclays später behauptet, der Anruf habe nie stattgefunden, können Sie nichts beweisen.
Tocancel-Tipp: Immer schriftlich nachfragen - "Können Sie mir bitte per E-Mail bestätigen, dass ich am [Datum] gekündigt habe?" So haben Sie ein Stück Papier in der Hand.
Fehler 3: mit offenen schulden kündigen
Falls Sie noch offene Beträge auf Ihrer Kreditkarte haben, ändert das nichts an der Kündigung - aber Barclays berechnet Ihnen Zinsen, bis Sie die Schulden bezahlt haben. Viele Kundinnen und Kunden vergessen, den ausstehenden Saldo auszugleichen, und zahlen dann monatelang Zinsen auf einen bereits gekündigten Account.
Tocancel-Tipp: Zahlen Sie vor der Kündigung alle offenen Beträge zurück. So vermeiden Sie zusätzliche Gebühren und eine Fortdauer der Schuldenverpflichtung.
Fehler 4: den falschen kontakt verwenden
Barclays hat mehrere Adressen und Telefonnummern in der Schweiz. Wenn Sie an die falsche Stelle kündigen, kann es passieren, dass die Kündigung nicht ankommt oder zu lange dauert. Die richtige Kundenbetreuung ist die Zentrale in Genf: +41 (0) 22 819 5112.
Tocancel-Tipp: Nutzen Sie immer die offizielle Schweizer Nummer und die Adresse in Genf. Speichern Sie diese Kontaktdaten.
Checkliste für die kündigung von Barclays
Damit Sie nichts vergessen, hier eine vollständige Checkliste zum Abhaken:
| Schritt | Erledigt |
|---|---|
| Genaues Produkt notiert (Kartennummer, Kontonummer) | ☐ |
| Nächstes Belastungsdatum recherchiert | ☐ |
| Screenshots der Kontoübersicht gemacht | ☐ |
| Alle offenen Schulden beglichen | ☐ |
| Kündigungsantrag eingereicht (online, Telefon oder Brief) | ☐ |
| Referenznummer und Bestätigungsdatum gespeichert | ☐ |
| Schriftliche Bestätigung von Barclays erhalten | ☐ |
| Zwei Wochen nach Kündigung: Kontostand überprüft | ☐ |
| Bei unberechtigten Gebühren: Reklamation eingereicht | ☐ |
Sollte ich Barclays wirklich kündigen oder gibt es alternativen?
Bevor Sie Barclays endgültig kündigen, lohnt es sich zu überlegen, ob eine Kündigung tatsächlich die beste Option ist. Manchmal gibt es bessere Lösungen. Tocancel zeigt Ihnen hier die Vor- und Nachteile.
Wann sie Barclays auf jeden fall kündigen sollten
Sie sollten Barclays kündigen, wenn:
- Die Zinssätze Sie regelmäßig belasten und Sie die Schulden nicht abbauen können.
- Sie andere Kreditkarten mit besseren Konditionen gefunden haben.
- Sie die Karte fast nie nutzen und sie nur Kosten verursacht.
- Barclays Sie nicht fair behandelt hat oder versteckte Gebühren berechnet.
- Sie generell weniger Kreditkarten haben möchten.
Alternativen vor der kündigung
Falls Sie unsicher sind, könnten Sie auch:
- Mit Barclays verhandeln: Manchmal reduzieren Banken die Zinssätze, wenn Sie anrufen und fragen. Es lohnt sich zu versuchen.
- Die Karte nur noch für Notfälle nutzen: Statt zu kündigen, können Sie die Karte einfach nicht mehr aktiv nutzen. Sie verfällt nach einem Zeitraum automatisch.
- Zu einer besseren Kreditkarte wechseln: Vielleicht brauchen Sie gar nicht zu kündigen, sondern nur eine neue Karte mit besseren Konditionen zu beantragen.
Tocancel empfiehlt: Überlegen Sie, ob die Kündigung wirklich nötig ist. Manchmal ist es einfacher, die Karte einfach nicht mehr zu benutzen. Aber wenn Sie sich entschieden haben zu kündigen, dann handeln Sie schnell.
Kontaktadressen und weitere ressourcen
Hier finden Sie alle wichtigen Adressen und Nummern, um Barclays zu kontaktieren oder sich Hilfe zu holen.
Barclays in der schweiz
Telefonische Kundenbetreuung:
+41 (0) 22 819 5112
Montag bis Freitag: 09:00 bis 18:00 Uhr
(An Wochenenden und Feiertagen geschlossen)
Postanschrift (Genf, Hauptsitz):
Barclays Bank (Suisse) SA
rue de Genève 27
1201 Genève
Schweiz
Postanschrift (Zürich, alternative Adresse):
Barclays Bank (Suisse) SA
Zürich Filiale
Schweiz
Online-Zugang:
privatebank.barclays.com
Schweizer behörden und ombudsstellen
Bancaire Ombudsman Schweiz:
Für Reklamationen gegen Banken
www.bankingombudsman.ch
FINMA (Finanzmarktaufsicht):
Für Beschwerden über Missbrauch oder Verstoße gegen Finanzgesetze
www.finma.ch
Konsumentenschutz und Tocancel:
Tocancel.com ist Ihre Anlaufstelle, wenn Sie Fragen zur Kündigung oder zu Ihren Verbraucherrechten haben. Das Team von Tocancel hilft Ihnen, Ihre Kündigungen richtig einzureichen und hat tausende Kundinnen und Kunden erfolgreich durch ähnliche Prozesse begleitet.
Zusammenfassung: ihre nächsten schritte
Sie wissen jetzt, wie Barclays funktioniert, welche Fristen gelten und wie Sie richtig kündigen. Hier ist Ihre Aktionsliste für heute:
- Überprüfen Sie Ihr Vertragsenddatum und berechnen Sie die 30-Tage-Frist.
- Machen Sie Screenshots Ihrer Kontoübersicht und notieren Sie Ihre Kartennummer.
- Zahlen Sie alle offenen Beträge zurück.
- Reichen Sie Ihre Kündigung ein - per Online-Konto, Telefon oder Brief.
- Speichern Sie die Referenznummer und warten Sie auf die Bestätigung.
- Überprüfen Sie zwei Wochen später Ihr Konto auf unberechtigte Gebühren.
Tocancel hat tausenden Kundinnen und Kunden dabei geholfen, Ihre Verträge richtig zu beenden und ihre Rechte durchzusetzen. Wenn Sie bei der Kündigung auf Probleme stoßen oder Barclays nicht reagiert, können Sie sich jederzeit an Tocancel wenden. Tocancel bietet kostenlose Beratung und unterstützt Sie bei der Eskalation an die zuständigen Behörden. Sie sind nicht allein - Tocancel steht an Ihrer Seite.