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Barclaycard

Kündigen Barclaycard: Schritt-für-Schritt Anleitung

Erfahren Sie, wie Sie Ihre Barclaycard sicher kündigen können. Nutzen Sie unsere Anleitung und schützen Sie Ihre Rechte. Tocancel Bewertung: 4.8/5.

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Barclaycard kündigen: so beenden sie ihre kreditkarte sicher und kostenlos in deutschland

Warum Barclaycard-Inhaber kündigen und welche kosten sie vermeiden können

Barclaycard ist einer der etabliertesten Kreditkartenanbieter in Deutschland und gehört zur global tätigen Barclays Bank Group. Das Unternehmen bietet Millionen von Kunden verschiedene Visa-Kartenvarianten an - von gebührenfrei bis Premium - mit flexiblen Zahlungsoptionen und Bonusprogrammen. Doch viele Karteninhaber stellen schnell fest, dass die anfallenden Zinsen bei Ratenzahlungen, Fremdwährungsgebühren und ungenutzte Zusatzleistungen erhebliche Kosten verursachen.

Wenn Sie mit Barclaycard unzufrieden sind oder eine günstigere Alternative suchen, ist eine Kündigung der richtige Weg. Tocancel hilft Ihnen, diesen Prozess transparent, sicher und ohne versteckte Fallstricke zu bewältigen. In diesem Leitfaden erfahren Sie, wie Sie Ihre Barclaycard kündigen, welche Fristen gelten und wie Sie Ihre Rechte schützen.

Die verschiedenen Barclaycard-Produkte im überblick

Barclaycard bietet in Deutschland mehrere Kartenvarianten an, die sich deutlich in ihren Gebühren und Leistungen unterscheiden. Bevor Sie kündigen, sollten Sie verstehen, welche Kosten bei Ihrer aktuellen Karte anfallen.

Kartentyp Jahresgebühr Sollzins Hauptmerkmale
Barclaycard Visa 0 EUR (dauerhaft) ca. 16-19% Kostenlose Bargeldabhebungen weltweit
Barclaycard New Visa 0 EUR im ersten Jahr ca. 16-19% Ratenzahlung flexibel möglich
Barclaycard Gold Visa 59 EUR jährlich ca. 16-19% Reiseversicherungen inklusive
Barclaycard Platinum Double 99 EUR jährlich ca. 16-19% Doppelte Bonuspunkte, umfassendes Versicherungspaket
Barclaycard World Elite Mastercard 150 EUR jährlich ca. 16-19% Premium-Versicherungen und Concierge-Service
Barclaycard Basis-Kreditkarte 0 EUR ca. 18-22% Für Kunden mit niedriger Bonität

Versteckte kosten, die zum kündigen bewegen

Die Jahresgebühr ist nur ein Teil der Kostenstruktur. Bei Barclaycard entstehen zusätzliche Gebühren, die sich schnell summieren und oft nicht sofort sichtbar sind.

  • Ratenzinsen: Nutzen Sie die Teilzahlungsfunktion, zahlen Sie zwischen 16 und 19 Prozent Sollzins pro Jahr. Ein Kauf von 1.000 EUR über zwölf Monate kostet Sie zusätzlich etwa 100 EUR an Zinsen.
  • Fremdwährungsgebühren: Bei Einsatz außerhalb des Euro-Raums fallen Umrechnungsgebühren an - typischerweise 1,5 bis 2 Prozent des Umsatzes.
  • Bargeldabhebungen: An Geldautomaten fallen je nach Karte zwischen 2 und 4 EUR Gebühren an, oder ein Prozentsatz des abgehobenen Betrags.
  • Ersatzkartenverwaltung: Verlieren Sie Ihre Karte oder benötigen Sie eine Zusatzkarte, zahlen Sie zwischen 10 und 25 EUR für eine Ersatzkarte.
  • Mahngebühren: Zahlen Sie verspätet, werden Mahngebühren und zusätzliche Zinsen fällig - oft 10 bis 15 EUR pro Mahnung.

Diese versteckte Kostenstruktur ist ein häufiger Grund, warum Kunden Barclaycard kündigen. Wenn Sie regelmäßig Ratenzahlungen nutzen oder im Ausland einkaufen, summieren sich diese Gebühren schnell auf beachtliche Beträge pro Jahr.

Ihre rechtliche position beim kündigen einer Barclaycard

Das deutsche Recht schützt Sie bei der Kündigung von Kreditkartenverhältnissen durch mehrere gesetzliche Regelungen. Tocancel möchte Ihnen helfen, diese Rechte zu nutzen und Ihr Kündigungsschreiben richtig zu formulieren.

Kündigungsfristen und vertragslaufzeiten verstehen

Kreditkartenverträge bei Barclaycard sind in der Regel unbefristet - das bedeutet, Sie sind nicht an lange Laufzeiten gebunden und können jederzeit kündigen.

  • Gesetzliche Grundlage: Gemäß Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) Abschnitt 305-310 können Sie Dauerschuldverhältnisse wie Kreditkartenverträge mit einer Frist von vier Wochen zum Ende eines Kalendermonats kündigen.
  • Barclaycard-Standardfrist: Laut Allgemeinen Geschäftsbedingungen beträgt die Kündigungsfrist sechs Wochen zum Ende eines Kalendermonats - dies ist länger als gesetzlich vorgeschrieben, aber Standard in der Branche.
  • Praktisches Beispiel: Reichen Sie eine Kündigung am 15. Januar ein, wird diese zum 28. Februar wirksam. Der Vertrag endet mit Ablauf des letzten Tages des Kündigungsmonats.
  • Sofortkündigung: In Ausnahmefällen - etwa bei unberechtigter Gebührenerhöhung - können Sie sofort kündigen. Dies ist jedoch selten rechtlich begründet.

Ihre rechtliche Position ist stark: Das BGB garantiert Ihnen das Recht, unbefristete Verträge zu kündigen. Barclaycard kann Sie nicht daran hindern.

Wichtige verbraucherschutzgesetze in deutschland

Mehrere Gesetze schützen Sie als Verbraucher bei der Kündigung. Diese sind nicht optional - sie gelten automatisch.

  • Bürgerliches Gesetzbuch (BGB): Regelt Kündigungsfristen, Schriftformverpflichtung und Ihre Rechte als Verbraucher.
  • Verbrauchergesetzbuch (VGB): Schützt Sie vor unfairen Vertragsklauseln und garantiert Transparenz bei Gebühren.
  • Zahlungskontengesetz (ZKG): Regelt die Information über Gebührenänderungen - Barclaycard muss Sie vorher informieren.
  • Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO): Nach Kündigung muss Barclaycard Ihre Daten innerhalb angemessener Zeit löschen.

Die Bundeszentralbank und die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) sind Ihre Anlaufstellen, falls Barclaycard diese Gesetze verletzt.

So kündigen sie ihre Barclaycard in fünf schritten

Die Kündigung einer Barclaycard ist unkompliziert, erfordert aber schriftliche Kommunikation und eine angemessene Vorbereitung. Tocancel zeigt Ihnen den sichersten Weg.

Schritt 1: offene rechnungen ausgleichen und ihre karte überprüfen

Bevor Sie kündigen, sollten Sie Ihre Kreditkarte bereinigen und sicherstellen, dass keine ausstehenden Schulden vorhanden sind.

  1. Melden Sie sich in Ihrem Barclaycard Online-Konto an oder rufen Sie die Kundenhotline an (0800 7 22 7 23 - kostenfrei aus Deutschland).
  2. Überprüfen Sie Ihren Kontostand und stellen Sie sicher, dass alle ausstehenden Rechnungen bezahlt sind.
  3. Begleichen Sie offene Rechnungen, um zu vermeiden, dass Mahngebühren entstehen.
  4. Überprüfen Sie Ihre Kreditlinie - bei Kündigung werden offene Schulden oft sofort fällig.
  5. Notieren Sie Ihre Kartennummer und die letzten vier Ziffern als Referenz für Ihr Kündigungsschreiben.

Dies verhindert Verzögerungen und stellt sicher, dass Ihre Kündigung reibungslos verläuft.

Schritt 2: das kündigungsschreiben formulieren

Ihr Kündigungsschreiben muss schriftlich erfolgen und bestimmte Informationen enthalten, um rechtlich gültig zu sein. Tocancel empfiehlt, die nachfolgende Vorlage zu verwenden.

Mustertext für Ihr Kündigungsschreiben:

[Ihre vollständige Adresse]
[Ihre E-Mail und Telefonnummer]

[Ort und Datum]

Kündigung meines Kreditkartenvertrags bei Barclaycard

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich kündige meinen Kreditkartenvertrag mit der Kartennummer [letzte vier Ziffern: XXXX] zum nächstmöglichen Termin gemäß den geltenden Vertragsbedingungen, jedoch spätestens zum [Datum - sechs Wochen nach Absendedatum, Ende eines Kalendermonats].

Mein Konto ist ausgeglichen, und ich bitte um schriftliche Bestätigung dieser Kündigung. Bitte informieren Sie mich, wenn noch ausstehende Zahlungen vorhanden sind.

Mir ist bekannt, dass ich zur Sicherung meiner Daten das Recht auf Datenlöschung nach Artikel 17 DSGVO habe. Bitte bestätigen Sie, dass meine persönlichen Daten nach angemessener Zeit gelöscht werden.

Mit freundlichen Grüßen,
[Ihre Unterschrift]
[Ihr vollständiger Name]

Dieses Schreiben ist vollständig, rechtssicher und zeigt Barclaycard, dass Sie Ihre Rechte kennen.

Schritt 3: die kündigung per einschreiben mit rückschein versenden

Das ist der kritische Schritt: Verwenden Sie immer Einschreiben mit Rückschein, um Beweis für Ihren Versand zu haben.

  1. Drucken Sie Ihr Kündigungsschreiben aus und unterzeichnen Sie es handschriftlich.
  2. Gehen Sie zur Post und senden Sie das Schreiben als Einschreiben mit Rückschein an die folgende Adresse:

    Barclaycard Deutschland GmbH
    Kundenservice Kreditkarten
    Postfach 10 14 70
    20010 Hamburg
    Deutschland
  3. Zahlen Sie die Gebühr (ca. 3 EUR für Einschreiben, ca. 2 EUR für Rückschein).
  4. Bewahren Sie den Rückschein und die Sendungsnummer auf - dies ist Ihr Beweis für die Kündigung.
  5. Notieren Sie das Versanddatum - dies ist das Datum, von dem aus die sechswöchige Frist läuft.

Der Rückschein ist Ihr rechtlicher Schutz - ohne ihn können Sie nicht beweisen, dass Barclaycard Ihre Kündigung erhalten hat.

Schritt 4: bestätigung erwarten und dokumentieren

Nach dem Versand sollten Sie innerhalb von zwei bis drei Wochen eine Bestätigung erhalten.

  1. Barclaycard sollte Ihnen eine schriftliche Kündigungsbestätigung senden, auf der das Kündigungsdatum und das Ablaufdatum vermerkt sind.
  2. Überprüfen Sie, dass das Ablaufdatum korrekt ist - es sollte sechs Wochen nach dem Versanddatum, zum Ende eines Kalendermonats, liegen.
  3. Wenn Sie keine Bestätigung innerhalb von drei Wochen erhalten, kontaktieren Sie Barclaycard schriftlich (per E-Mail und erneut per Einschreiben) und fragen nach dem Status.
  4. Speichern Sie alle Bestätigungen digital und in Papierform ab.

Eine fehlende Bestätigung ist kein Grund zur Besorgnis - Ihre Kündigung ist wirksam, sobald Barclaycard sie erhält.

Schritt 5: physische karte zerstören und letzte schritte einleiten

Nach der Kündigungsbestätigung müssen Sie einige abschließende Maßnahmen ergreifen, um sicherzustellen, dass Ihre Karte nicht mehr verwendet wird.

  1. Schneiden Sie Ihre Karte entlang der Kartennummer durch, um sie unbrauchbar zu machen (oder benachrichtigen Sie Barclaycard, dass Sie die Karte zerstört haben).
  2. Überprüfen Sie Ihre letzte Kontoauszug - auf diesem sehen Sie alle Transaktionen bis zum Kündigungsdatum.
  3. Wenn Sie automatische Zahlungen (wie Versicherungen oder Abos) auf diese Karte eingestellt hatten, aktualisieren Sie diese Zahlungen bei den jeweiligen Anbietern mit einer neuen Zahlungsmethode.
  4. Etwa zwei bis vier Wochen nach dem Kündigungsdatum erhalten Sie einen abschließenden Kontoauszug mit Ihrem Gesamtkonto.
  5. Überprüfen Sie diesen Auszug auf ungerechtfertigte Gebühren oder Rückbelastungen.

Damit ist Ihre Kündigung vollständig abgeschlossen.

Was nach der kündigung ihrer Barclaycard passiert

Nach dem Kündigungsdatum gibt es mehrere wichtige Schritte zu berücksichtigen, um Ihre finanzielle Sicherheit zu wahren. Tocancel zeigt Ihnen, worauf Sie achten sollten.

Ihre letzte abrechnung und offene schulden

Barclaycard wird Sie eine letzte Abrechnung zusenden. Diese ist entscheidend für Ihre Unterlagen.

  • Sie erhalten einen Schlussauszug etwa 4-8 Wochen nach Ihrem Kündigungsdatum.
  • Auf diesem sind alle Transaktionen bis zum letzten Tag Ihres Vertrags vermerkt.
  • Überprüfen Sie diesen Auszug sorgfältig auf ungerechtfertigte Gebühren, Zinsen oder Posten, die Ihnen nicht zuordnen können.
  • Wenn auf dem Auszug noch Schulden vermerkt sind, muss Barclaycard Ihnen eine Zahlungsfrist gewähren.
  • Zahlen Sie diese Schulden, um zu vermeiden, dass Ihr Name an die Schufa übermittelt wird.

Die Schlussabrechnung ist Ihr wichtigstes Dokument für die Nachbereitung - bewahren Sie sie mindestens sieben Jahre auf.

Auswirkungen auf ihre bonität und Schufa-Eintrag

Die Kündigung einer Kreditkarte beeinflusst Ihre Kreditwürdigkeit - aber nicht notwendigerweise negativ.

  • Positive Auswirkung: Die Kündigung reduziert Ihre verfügbare Kreditlinie, was zunächst zu einem leicht besseren Kreditrisiko-Profil führt.
  • Möglicher negativer Effekt: Wenn Sie diese Karte über viele Jahre hattet, wird die durchschnittliche Kontolaufzeit kürzer, was die Schufa-Bewertung leicht senken kann.
  • Wichtig: Ein normales Kündigungsverfahren führt zu keinem negativen Schufa-Eintrag, solange Sie keine Schulden hinterlassen.
  • Bei Zahlungsrückstand: Ein unpaid account führt zu einem Schufa-Eintrag für sieben Jahre.
  • Sie können kostenlos eine Schufa-Selbstauskunft unter www.meineschufa.de beantragen.

Ihre Bonität wird nicht beschädigt, wenn Sie die Kündigung richtig durchführen und alle Schulden bezahlen.

Häufige fallen bei der Barclaycard-Kündigung vermeiden

Viele Kunden machen bei der Kündigung Fehler, die zu Verzögerungen, unnötigen Gebühren oder rechtlichen Problemen führen. Wir verstehen, dass dieser Prozess verwirrend sein kann - deshalb zeigen wir Ihnen die Fallstricke.

Fehler 1: telefonische kündigung ohne schriftliche bestätigung

Ein großer Fehler ist, die Karte nur am Telefon zu kündigen, ohne dies schriftlich zu dokumentieren.

  • Telefonische Kündigungen sind nicht bindend und hinterlassen keine Spur.
  • Barclaycard-Mitarbeiter können notieren, dass Sie gekündigt haben, aber dies wird nicht archiviert.
  • Wochen später erhalten Sie möglicherweise noch eine Rechnung mit Jahresgebühr.
  • Richtig machen: Telefonieren Sie, um Informationen zu erhalten - aber kündigen Sie immer schriftlich per Einschreiben.

Fehler 2: falsche oder unvollständige adresse

Wenn Ihr Kündigungsschreiben die falsche Adresse hat, wird es nicht weitergeleitet.

  • Barclaycard hat mehrere Abteilungen und Zentralen - verwenden Sie immer die Kundenservice-Adresse.
  • Überprüfen Sie die Adresse auf der Rückseite Ihrer Karte oder rufen Sie an, um die aktuelle Adresse zu bestätigen.
  • Die richtige Adresse für Kündigungen ist: Barclaycard Deutschland GmbH, Kundenservice Kreditkarten, Postfach 10 14 70, 20010 Hamburg.

Fehler 3: kündigung vor ausgleich ausstehender schulden

Eine häufige Situation: Sie kündigen, obwohl noch Schulden auf der Karte sind.

  • Wenn Sie mit ausstehenden Schulden kündigen, macht Barclaycard diese oft sofort fällig.
  • Sie erhalten eine Mahnung und möglicherweise Mahngebühren.
  • Richtig machen: Zahlen Sie Ihren Kontostand vollständig aus, bevor Sie das Kündigungsschreiben versenden.

Fehler 4: kein rückschein verwenden

Viele Kunden senden das Kündigungsschreiben als normales Schreiben, ohne ein Rückschein zu kaufen.

  • Ohne Beweis kann Barclaycard behaupten, dass das Schreiben nicht angekommen ist.
  • Sie verlieren dann Ihren rechtlichen Anspruch, die Kündigung zu beweisen.
  • Kosten: Ein Einschreiben mit Rückschein kostet etwa 5-6 EUR - das ist eine kleine Investition für Sicherheit.

Fehler 5: nach kündigung unerwartete gebühren ignorieren

Nach der Kündigung können immer noch Gebühren anfallen - diese sollten Sie nicht ignorieren.

  • Manchmal berechnet Barclaycard noch Zinsen für die Restlaufzeit.
  • Überprüfen Sie die Schlussabrechnung und widersprechen Sie ungerechtfertigten Gebühren innerhalb von 14 Tagen.
  • Schreiben Sie: "Ich widerspreche dieser Gebühr, da..." - mit schriftlichem Beweis und Kontostand.

Ignorieren Sie keine Posten auf der Schlussabrechnung - kleine Fehler können sich zu großen Problemen entwickeln.

Alternative zahlungsmethoden und der wechsel zu anderen anbietern

Nach der Kündigung Ihrer Barclaycard sollten Sie eine Alternative auswählen. Tocancel zeigt Ihnen, welche Optionen sinnvoll sind.

Kreditkarten-Alternativen in deutschland

Es gibt viele hochwertige Alternativen zur Barclaycard, die oft günstiger und transparenter sind.

Anbieter Jahresgebühr Sollzins Beste für
DKB-Kreditkarte 0 EUR ca. 7,9% Budget-bewusste Nutzer, weltweit kostenlos Bargeld
Visa Classic (Commerzbank) 19 EUR jährlich ca. 9,9% Geschäftskunden mit hohem Umsatz
ICS Visa World Card 79 EUR jährlich ca. 8,5% Häufige Reisende und Premiumnutzer
Santander 123 Visa Card 0 EUR (bei Voraussetzungen) ca. 8,9% Gehaltskonto-Inhaber mit Vergünstigungen
American Express Blue Card 0 EUR erste zwei Jahre variable Zinsen Premium-Kunden mit höherem Umsatz
Klarna Card (BNPL-Anbieter) 0 EUR 0% bei Buy-Now-Pay-Later Online-Shopping mit aufgeschobener Zahlung

Die DKB-Kreditkarte ist für die meisten deutschen Verbraucher die beste Alternative - niedrigere Zinsen, keine Gebühren und bessere Transparenz.

Debitkarten oder digitale zahlungslösungen als alternative

Nicht jeder braucht unbedingt eine Kreditkarte - es gibt auch andere Wege zu zahlen.

  • Girocard (EC-Karte): Kostenlos, sicher im Inland, reduziert das Kreditrisiko.
  • Digitale Geldbörsen: Apple Pay, Google Pay oder PayPal ermöglichen kontaktloses Zahlen ohne physische Karte.
  • Prepaid-Kreditkarten: Sie laden Geld auf, können nicht überschuldet werden - perfekt für Budgetschutz.
  • Geschäftskonten: Manche Banken bieten gebührenfreie Geschäftskreditkarten an.

Überlegen Sie, ob Sie eine Kreditkarte wirklich benötigen - oft ist eine Girocard oder eine Prepaid-Lösung die bessere Wahl.

Ihr Sicherheits-Checkliste zur Barclaycard-Kündigung

Verwenden Sie diese Checkliste, um sicherzustellen, dass Sie keinen Schritt vergessen haben.

Schritt Erledigt? Notizen
Kontostand überprüft und ausgeglichen ☐ Keine ausstehenden Schulden
Kündigungsschreiben verfasst ☐ Mit Kartennummer und Kündigungsfrist
Schreiben ausgedruckt und handschriftlich unterzeichnet ☐ Original, nicht kopiert
Per Einschreiben mit Rückschein versendet ☐ Rückschein aufbewahrt, Sendungsnummer notiert
Kündigungsbestätigung erhalten ☐ Korrekte Kündigungsfrist bestätigt
Physische Karte zerstört ☐ Kartennummer durchgestrichen
Automatische Zahlungen aktualisiert ☐ Versicherungen, Abos auf neue Zahlmethode
Schlussabrechnung überprüft ☐ Auf ungerechtfertigte Gebühren überprüft
Schufa-Eintrag überprüft ☐ Kostenlos unter www.meineschufa.de
Neue Zahlungsmethode eingerichtet ☐ Alternative Karte oder Debitkarte

Häufige fragen zur Barclaycard-Kündigung beantwortet

Tocancel beantwortet die wichtigsten Fragen, die Kunden bei der Kündigung stellen.

Kann Barclaycard meine kündigung ablehnen?

Nein. Das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) garantiert Ihnen das Recht, unbefristete Verträge zu kündigen. Barclaycard kann Ihre Kündigung nicht ablehnen, wenn Sie die richtige Frist einhalten und schriftlich kündigen. Barclaycard kann nur die Kündigungsfrist durchsetzen, nicht das Kündigungsrecht selbst.

Was passiert mit meinen bonuspunkten?

Das hängt von Ihren genauen Vertragsbedingungen ab. In der Regel verfallen Bonuspunkte bei Kündigung, es sei denn, Sie haben sie vor der Kündigung eingelöst. Überprüfen Sie Ihre Punkte im Online-Konto und lösen Sie sie vor der Kündigung ein.

Wie lange dauert es, bis die kündigung wirksam wird?

Die sechswöchige Frist läuft ab dem Versanddatum des Kündigungsschreibens. Dies bedeutet, dass Ihr Vertrag frühestens sechs Wochen später (zum Ende eines Kalendermonats) endet. Beispiel: Versandt am 15. Januar - Kündigung wirksam zum 28. Februar.

Muss ich die karte vor ablauf der kündigungsfrist sperren?

Nein, das ist nicht notwendig - aber Sie können es tun, wenn Sie sichergehen möchten, dass die Karte nicht mehr verwendet wird. Rufen Sie Barclaycard an und fordern Sie die sofortige Sperrung an, während Ihr Kündigungsschreiben in Bearbeitung ist.

Was ist, wenn ich noch schulden habe, nachdem die karte abgelaufen ist?

Schulden verfallen nicht durch Kündigung der Karte. Barclaycard kann verlangen, dass Sie diese bezahlen. Die Karte wird ungültig, aber der Schuldbetrag bleibt bestehen. Zahlen Sie diese schnell, um Mahngebühren und Schufa-Einträge zu vermeiden.

Zusammenfassung: sicher kündigen und das beste aus ihrer entscheidung machen

Die Kündigung einer Barclaycard ist ein einfaches Verfahren, das Sie mit den richtigen Schritten problemlos durchführen können. Tocancel hat Ihnen in diesem Leitfaden gezeigt, wie Sie Ihre Rechte schützen, die richtige Frist einhalten und Fallstricke vermeiden.

Die wichtigsten Punkte zum Mitnehmen:

  • Kündigen Sie immer schriftlich per Einschreiben mit Rückschein - niemals telefonisch.
  • Die Kündigungsfrist beträgt sechs Wochen zum Ende eines Kalendermonats.
  • Gleichen Sie Ihren Kontostand vor der Kündigung aus, um Mahngebühren zu vermeiden.
  • Überprüfen Sie Ihre Schlussabrechnung und widersprechen Sie ungerechtfertigten Gebühren.
  • Wechseln Sie zu einer günstigeren Alternative - die DKB-Kreditkarte oder eine Prepaid-Karte sind gute Optionen.
  • Überwachen Sie Ihren Schufa-Eintrag nach der Kündigung.

Kontaktadresse für Ihre Kündigung:

Barclaycard Deutschland GmbH
Kundenservice Kreditkarten
Postfach 10 14 70
20010 Hamburg
Deutschland

Kundenhotline: 0800 7 22 7 23 (kostenfrei, Mo-Fr 8-20 Uhr)

Tocancel hat bereits Tausenden von Verbrauchern geholfen, ihre Kreditkartenverträge sicher zu beenden und Geld zu sparen. Mit den Informationen aus diesem Leitfaden haben Sie alle Tools, die Sie benötigen, um Ihre Barclaycard-Kündigung selbstbewusst durchzuführen. Bleiben Sie in Kontrolle Ihrer Finanzen - Tocancel unterstützt Sie dabei. Besuchen Sie Tocancel.com für weitere Kündigungshilfen und Checklisten für andere Dienste.

Häufig gestellte Fragen – Barclaycard

Wie kann ich meine Barclaycard kündigen?

Sie können Ihre Barclaycard schriftlich, per E-Mail oder telefonisch kündigen. Achten Sie darauf, die Kündigungsfrist von sechs Wochen zum Ende eines Kalendermonats einzuhalten.

Welche Kündigungsfristen gelten für Barclaycard?

Die Kündigungsfrist beträgt sechs Wochen zum Ende eines Kalendermonats. Wenn Sie beispielsweise am 15. Januar kündigen, wird die Kündigung zum 28. Februar wirksam.

Welche Rechte habe ich beim Kündigen meiner Barclaycard?

Laut deutschem Recht haben Sie das Recht, den Kartenvertrag ohne Angabe von Gründen zu kündigen. Dies ist im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) geregelt.

Kann ich meine Barclaycard per E-Mail kündigen?

Ja, Sie können Ihre Barclaycard auch per E-Mail kündigen. Stellen Sie sicher, dass Sie alle notwendigen Informationen in Ihrer E-Mail angeben.

Was sind die versteckten Kosten bei Barclaycard?

Bei Barclaycard können versteckte Kosten wie hohe Ratenzinsen, Fremdwährungsgebühren und Mahngebühren anfallen, die Sie zur Kündigung bewegen könnten.

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