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Kündigen Innogy: Schritt-für-Schritt Anleitung
Erfahren Sie, wie Sie Ihren Innogy-Vertrag einfach kündigen können. Nutzen Sie unser Wissen und die 4.8/5 Bewertung. Jetzt informieren!
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Innogy kündigen nach der e.ON integration: ihr leitfaden zu kündigungsfristen und rechten
Warum sie ihren Innogy-Vertrag kündigen möchten
Die Gründe für eine Kündigung sind vielfältig, und Tocancel versteht jede einzelne davon. Ob Preiserhöhungen Ihr Budget belasten, Sie zu einem günstigeren Anbieter wechseln möchten oder mit dem Service unzufrieden sind - Sie haben das gesetzliche Recht, Ihren Energievertrag zu beenden. Nach der Integration von Innogy in E.ON im Jahr 2020 stellen sich viele ehemalige Innogy-Kunden die Frage, wie sie richtig kündigen und welche Fristen sie beachten müssen.
Wenn preiserhöhungen ihr budget belasten
Preiserhöhungen in der Energiebranche sind Realität. Das deutsche Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) schützt Sie jedoch mit einem Sonderkündigungsrecht. Sobald Innogy oder E.ON eine Preisanpassung ankündigt, können Sie fristlos kündigen - unabhängig davon, wie lange Ihr Vertrag normalerweise läuft. Diese Regelung gilt nicht als strikte Kündigungsfrist, sondern als Ihre Reaktionsfrist: Sie haben 30 Tage ab dem Zeitpunkt, an dem Sie die Preisänderung schriftlich erhalten, um zu kündigen. Tocancel empfiehlt, die Kündigungsfrist genau zu beachten und ein Einschreiben mit Rückschein zu versenden - dies ist der sicherste Nachweis Ihrer Kündigung.
Wechsel zu einem günstigeren anbieter
Ein Vergleich lohnt sich. Energiepreise unterscheiden sich erheblich zwischen Anbietern. Mit Plattformen wie Verivox oder Check24 finden Sie in wenigen Minuten günstigere Alternativen. Der Wechsel selbst ist kostenlos - Ihr neuer Anbieter kümmert sich um die Abmeldung bei Innogy. Tocancel rät jedoch: Informieren Sie sich vorher über die Kündigungsfristen Ihres aktuellen Vertrags. Manche Tarife enden automatisch nach der Vertragslaufzeit, andere erneuern sich automatisch. Das richtige Timing spart Ihnen Übergangszahlungen.
Kündigungsfristen verstehen und einhalten
Die Kündigungsfrist ist das Herzstück jeder erfolgreichen Kündigung - verstehen Sie sie, vermeiden Sie teure Fehler und Verzögerungen.
Die wichtigsten kündigungsfristen bei Innogy und e.ON
Bei Innogy gelten unterschiedliche Kündigungsfristen je nach Tariftyp und Vertragslaufzeit. Die folgende Tabelle zeigt die wichtigsten Fristen, die Sie kennen müssen:
| Tariftyp | Vertragslaufzeit | Kündigungsfrist | Preisbindung | Sonderkündigung bei Preiserhöhung |
|---|---|---|---|---|
| Grundversorgung | unbefristet | 2 Wochen | variabel | 30 Tage nach Mitteilung |
| Sondervertrag 12 Monate | 12 Monate | 6 Wochen zum Ende eines Kalendermonats | 12 Monate | 30 Tage nach Mitteilung |
| Sondervertrag 24 Monate | 24 Monate | 3 Monate zum Ende eines Kalendermonats | 24 Monate | 30 Tage nach Mitteilung |
| Flexible Tarife | 1 Monat | 4 Wochen zum Ende eines Kalendermonats | variabel | 30 Tage nach Mitteilung |
| Sondervertrag 36 Monate | 36 Monate | 3 Monate zum Ende eines Kalendermonats | 36 Monate | 30 Tage nach Mitteilung |
Was bedeutet „zum ende eines kalendermonats"?
Diese häufig verwendete Formulierung bedeutet, dass Ihre Kündigungsfrist zum letzten Tag eines Monats endet. Beispiel: Sie kündigen am 15. März mit einer Frist von 6 Wochen zum Ende eines Kalendermonats. Ihre Kündigung wird dann zum 30. April wirksam. Dies ist wichtig: Sie müssen die Frist so berechnen, dass Ihre schriftliche Kündigungsmitteilung bei E.ON oder Innogy innerhalb der Frist ankommt - nicht nur abgesendet wird. Versenden Sie Ihre Kündigung daher immer als Einschreiben mit Rückschein, um den Zugang zu dokumentieren.
Ihre kündigungsrechte unter deutschem recht
Das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) und das Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) sind Ihre rechtlichen Schutzschilde als Verbraucher.
Gesetzliche sonderkündigungsrechte bei preiserhöhungen
Gemäss § 41 Abs. 3 und § 43 Abs. 2 EnWG haben Sie ein Sonderkündigungsrecht, wenn der Energieversorger die Preise erhöht. Sie müssen nicht auf das Ende Ihrer Vertragslaufzeit warten - Sie können sofort kündigen. Die Bedingung: Sie müssen die Kündigung schriftlich innerhalb von 30 Tagen nach Erhalt der Preismitteilung einreichen. Tocancel weist darauf hin, dass dieser Zeitraum streng eingehalten wird. Schreiben Sie das Datum auf Ihrer Kündigungsmitteilung auf und verschicken Sie das Schreiben per Einschreiben mit Rückschein - dies ist Ihr Nachweis, dass Sie Ihr Recht innerhalb der Frist ausgeübt haben.
Widerrufsrecht bei fernabsatzverträgen
Wenn Sie Ihren Vertrag online oder per Telefon abgeschlossen haben, gilt ein Widerrufsrecht von 14 Tagen nach Vertragsabschluss. Dieses Recht ist unabhängig von Kündigungsfristen und Vertragslaufzeiten. Sie können Ihre Erklärung einfach per E-Mail, Brief oder Fax einreichen. Tocancel empfiehlt: Prüfen Sie Ihre Vertragsunterlagen, ob Sie einen Fernabsatzvertrag abgeschlossen haben - dies ist oft eine schnellere Lösung als eine reguläre Kündigung.
Ihr recht auf klare kündigungsinformationen
Der Versorger muss Ihnen vor Vertragsabschluss klare Informationen zu Kündigungsfristen, Vertragslaufzeit und Preisbindung mitteilen. Diese müssen in Ihren Vertragsunterlagen oder in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) aufgeführt sein. Sind diese Informationen unklar oder fehlerhaft, können Sie argumentieren, dass Sie zu Unrecht an längere Fristen gebunden sind. Überprüfen Sie Ihre Unterlagen - Tocancel hat gesehen, dass viele Verbraucher bereits bessere Positionen hatten, ohne es zu wissen.
Schritt-für-Schritt-Anleitung: so kündigen sie ihren Innogy-Vertrag
Folgen Sie dieser klaren, strukturierten Anleitung, um Ihre Kündigung einzureichen und zu dokumentieren.
Schritt 1: ermitteln sie ihre genaue kündigungsfrist
- Suchen Sie Ihren Energieversorgungsvertrag oder Ihre letzte Rechnung heraus.
- Notieren Sie die Vertragslaufzeit und den Tariftyp (Grundversorgung, Sondervertrag 12/24/36 Monate, Flexible Tarife).
- Überprüfen Sie die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB), um die genaue Kündigungsfrist zu finden.
- Merken Sie sich, ob die Frist „zum Ende eines Kalendermonats" gilt oder ob sie flexibel ist.
- Berechnen Sie das genaue Enddatum Ihrer Kündigung:
- Beispiel: 6-Wochen-Frist, Kündigungstag 15. März = Kündigungsfrist endet 30. April.
- Addieren Sie 5-7 Arbeitstage hinzu, damit das Einschreiben ankommt - versenden Sie also bis spätestens 23. April.
Schritt 2: prüfen sie, ob ein sonderkündigungsrecht vorliegt
- Überprüfen Sie Ihre letzte Rechnung oder Schreiben von E.ON / Innogy auf Preiserhöhungen.
- Notieren Sie das Datum, an dem Sie die Preismitteilung erhalten haben.
- Falls eine Preiserhöhung besteht, läuft die 30-Tage-Frist ab diesem Datum - nicht ab der regulären Kündigungsfrist.
- Priorisieren Sie das Sonderkündigungsrecht, da es kürzer ist.
Schritt 3: verfassen sie ihr kündigungsschreiben
- Schreiben Sie einen kurzen, klaren Brief mit folgenden Elementen:
- Ihre vollständigen Kontaktdaten (Name, Adresse, Telefonnummer, E-Mail).
- Ihre Kundennummer oder Zählernummer - finden Sie auf Ihrer Rechnung.
- Das Wort „Kündigung" oder „Kündigungsmitteilung" in der Betreffzeile.
- Das genaue Enddatum, zu dem die Kündigung wirksam werden soll.
- Falls relevant: Hinweis auf Sonderkündigungsrecht wegen Preiserhöhung oder Widerrufsrecht bei Fernabsatz.
- Ihre Unterschrift - eine digitale Signatur ist nicht ausreichend; Sie benötigen eine handschriftliche Signatur.
- Muster-Kündigungstext:
- „Ich kündige meinen Energieversorgungsvertrag (Kundennummer: [XXX], Zähler: [XXX]) zum [Datum] gemäss der vereinbarten Kündigungsfrist von [X Wochen/Monaten]. Die Kündigung ist schriftlich und erfolgt hiermit fristgerecht. Ich bitte um schriftliche Bestätigung des Kündigungsdatums und der Abschlagsforderung bis zu diesem Termin."
Schritt 4: versenden sie ihr kündigungsschreiben
- Drucken Sie Ihr Schreiben aus und unterschreiben Sie es handschriftlich.
- Versenden Sie es als Einschreiben mit Rückschein bei der Post.
- Kosten: ca. 4-8 Euro.
- Dies ist Ihr Beweis, dass die Kündigung angekommen ist - Tocancel empfiehlt dringend diese Methode.
- Bewahren Sie den Beleg auf, bis Sie die Kündigungsbestätigung erhalten haben.
Schritt 5: erhalten sie eine kündigungsbestätigung
- E.ON oder Innogy sollte Ihre Kündigung innerhalb von 5-10 Werktagen bestätigen.
- Diese Bestätigung sollte das Enddatum, die Kundennummer und eventuelle Restschulden oder Rückerstattungen enthalten.
- Falls Sie keine Bestätigung erhalten, folgen Sie nach 14 Tagen nach:
- Senden Sie ein Erinnerungsschreiben per Einschreiben und zitieren Sie Ihr ursprüngliches Kündigungsschreiben.
- Tocancel rät: Speichern Sie Kopien aller Schreiben digital und in Papierform.
Rückerstattungen und schlussabrechnung verstehen
Nach Ihrer Kündigung erhalten Sie eine Schlussabrechnung - verstehen Sie, wie Rückerstattungen berechnet werden.
Wie wird ihre schlussabrechnung berechnet?
E.ON oder Innogy summiert alle Ihre Abschlagszahlungen für das laufende Jahr und vergleicht sie mit Ihrem tatsächlichen Verbrauch (gemäss Zählerstand). Haben Sie mehr gezahlt, als Sie verbraucht haben, erhalten Sie eine Rückerstattung. Haben Sie weniger gezahlt, erhalten Sie eine Rechnung. Dies ist normal - Tocancel weist darauf hin, dass Sie diesen Betrag nicht anfechten können, wenn die Berechnung korrekt ist. Überprüfen Sie jedoch Ihren letzten Zählerstand: Stimmt er mit der Abrechnung überein? Falls nicht, können Sie Einspruch erheben.
Wann erhalten sie ihre rückerstattung?
Die Schlussabrechnung wird in der Regel 2-4 Wochen nach dem Kündigungsdatum versendet. Eine Rückerstattung wird dann im Laufe weiterer 1-2 Wochen auf Ihr Bankkonto überwiesen. Tocancel empfiehlt: Notieren Sie das Enddatum Ihrer Kündigung und rufen Sie E.ON an, falls Sie nach 6 Wochen keine Schlussabrechnung erhalten haben. Oft verzögert sich die Bearbeitung durch Verwaltungsvorgänge - eine freundliche Nachfrage hilft, den Prozess zu beschleunigen.
Häufige fehler bei der kündigung von Innogy
Viele Verbraucher machen kleinere, aber teure Fehler - lernen Sie, diese zu vermeiden und bleiben Sie geschützt.
Fehler 1: kündigung per E-Mail oder telefon einreichen
E.ON und Innogy verlangen schriftliche Kündigungen. Eine E-Mail oder ein Telefonanruf reicht nicht aus - Sie haben keinen Beweis für Ihren Kündigungszeitpunkt. Tocancel sieht regelmässig Fälle, in denen Verbraucher behaupten, gekündigt zu haben, aber der Versorger argumentiert, keine Kündigung erhalten zu haben. Versenden Sie immer ein Einschreiben mit Rückschein. Dies kostet wenig und schützt Sie vollständig.
Fehler 2: die 30-Tage-Frist bei preiserhöhung ignorieren
Wenn der Versorger die Preise erhöht, haben Sie nur 30 Tage zum Kündigen - danach läuft die Frist ab und Sie sind wieder an Ihren regulären Vertrag gebunden. Markieren Sie sich in Ihrem Kalender den genauen Stichtag und versenden Sie Ihre Kündigung mindestens eine Woche vorher, damit das Einschreiben rechtzeitig ankommt. Tocancel hat gesehen, dass Verbraucher oft denken, sie könnten noch eine Woche warten - das ist ein kostspieliger Fehler.
Fehler 3: vertragslaufzeit und kündigungsfrist verwechseln
Ihre Vertragslaufzeit (z.B. 24 Monate) ist nicht das Gleiche wie Ihre Kündigungsfrist (z.B. 3 Monate). Sie können einen 24-Monate-Vertrag mit einer 3-Monats-Frist kündigen. Lesen Sie Ihre Vertragsunterlagen genau durch und notieren Sie beide Daten. Tocancel empfiehlt: Fragen Sie bei Unsicherheit den Kundenservice an - eine kurze Frage kostet nichts und spart später Geld.
Fehler 4: kündigungsfrist nicht puffern
Versenden Sie Ihr Kündigungsschreiben nicht am letzten möglichen Tag. Die Post braucht 2-5 Arbeitstage für ein Einschreiben. Wenn Sie eine Frist von 6 Wochen zum Ende eines Monats haben, versenden Sie Ihre Kündigung mindestens 7-10 Tage früher. Dies gibt Ihnen einen Sicherheitspuffer für Verzögerungen. Tocancel rät: Berechnen Sie das Enddatum, arbeiten Sie dann rückwärts und addieren Sie 10 Tage hinzu - das ist Ihr Versendedatum.
Nach der kündigung: was kommt als nächstes?
Die Kündigung ist eingereicht - doch Ihre Arbeit ist nicht vorbei. Hier ist, was Sie danach tun sollten.
Wechsel zu einem neuen energieversorger organisieren
Wenn Sie zu einem neuen Anbieter wechseln, kümmert sich dieser normalerweise um die Abmeldung bei E.ON oder Innogy - Sie brauchen nichts weiter zu tun. Der Übergang ist kostenlos und wird automatisch koordiniert. Allerdings sollten Sie einen neuen Vertrag vor dem Kündigungsdatum abschliessen, um Lücken zu vermeiden. Tocancel empfiehlt: Wählen Sie einen neuen Versorger mindestens 4-6 Wochen vor Ihrem geplanten Kündigungsdatum und bestätigen Sie den Startdatum des neuen Vertrags schriftlich.
Zählerstand dokumentieren
Am letzten Tag Ihres Vertrags sollten Sie Ihren Zählerstand selbst ablesen und notieren. Fotografieren Sie den Zähler und bewahren Sie das Foto auf. Dies schützt Sie, falls es später Unstimmigkeiten bei der Schlussabrechnung gibt. Tocancel weist darauf hin: Der Versorger wird einen eigenen Zählerstand am Enddatum aufnehmen, aber Ihre dokumentierte Messung ist ein zusätzlicher Beweis, falls Fragen entstehen.
Schlussabrechnung prüfen
Wenn Sie die Schlussabrechnung erhalten, kontrollieren Sie diese sorgfältig:
- Stimmt der letzte Zählerstand mit Ihrer Notiz überein?
- Ist der Kündigungsdatum korrekt?
- Sind alle Abschlagszahlungen berücksichtigt?
- Falls Sie Fragen haben, schreiben Sie den Versorger innerhalb von 14 Tagen an - Tocancel empfiehlt wieder ein Einschreiben mit Rückschein.
Wenn e.ON oder Innogy ihre kündigung ablehnt
In seltenen Fällen behauptet der Versorger, Ihre Kündigung nicht erhalten zu haben oder argumentiert, dass die Frist nicht eingehalten wurde - hier ist Ihre Eskalationsstrategie.
Dokumentieren sie alles und fordern sie schriftliche gründe an
Falls E.ON oder Innogy Ihre Kündigung ablehnt, schreiben Sie sofort per Einschreiben zurück und fordern Sie eine schriftliche Erklärung an. Zitieren Sie Ihr ursprüngliches Kündigungsschreiben und das Rückschein-Belegdatum. Tocancel empfiehlt: Lassen Sie sich nicht von einer mündlichen Ablehnung abspeisen - Sie brauchen eine schriftliche Begründung, um später bei Behörden Einspruch zu erheben.
Beschwerde bei der bundesnetzagentur einreichen
Die Bundesnetzagentur (BNetzA) ist die offizielle Regulierungsbehörde für Energieversorgung in Deutschland. Falls der Versorger sich weigert, Ihre rechtmässige Kündigung zu akzeptieren, können Sie eine Beschwerde einreichen. Dies ist kostenlos und kann erzwingen, dass E.ON oder Innogy Ihre Kündigung akzeptiert. Tocancel rät: Nutzen Sie das Online-Beschwerdeformular der BNetzA auf www.bundesnetzagentur.de - erklären Sie Ihr Problem klar und legen Sie Kopien aller Schreiben bei.
Verbraucherschutzorganisationen kontaktieren
Verbände wie die Verbraucherzentrale oder die Stiftung Warentest können Sie beraten, wenn der Versorger sich weigert, Ihre Rechte anzuerkennen. Viele Verbraucherzentralen bieten kostenlose Erstberatung an. Tocancel weist darauf hin: Diese Organisationen haben oft schnellere Erfolgsquoten als Einzelne - ein Brief von einer Verbraucherzentrale wirkt oft Wunder.
Vergleich: Innogy-Kündigungsfristen vs. andere deutsche versorger
Wie positioniert sich Innogy im Vergleich zu anderen grossen Anbietern?
| Anbieter | Standardtarif Kündigungsfrist | Preisgarantie (typisch) | Sonderkündigung bei Preiserhöhung | Grundversorgung |
|---|---|---|---|---|
| E.ON / Innogy | 6 Wochen zum Ende eines Kalendermonats | 12-24 Monate | 30 Tage nach Mitteilung | 2 Wochen |
| Vattenfall | 6 Wochen zum Ende eines Kalendermonats | 12-24 Monate | 30 Tage nach Mitteilung | 2 Wochen |
| Stadtwerke (variabel) | 4 Wochen bis Ende eines Monats | variabel | 30 Tage nach Mitteilung | 2 Wochen |
| Strom.de | 4 Wochen zum Ende eines Kalendermonats | 12 Monate | 30 Tage nach Mitteilung | 2 Wochen |
| Enstroga | 3 Monate zum Ende eines Kalendermonats | 24 Monate | 30 Tage nach Mitteilung | 2 Wochen |
Ist Innogy teurer oder günstiger?
Nach der Übernahme durch E.ON haben sich die Tarife teilweise erhöht - viele Verbraucher kündigen aus diesem Grund. Ein Vergleich mit Verivox oder Check24 zeigt, dass Sie oft 10-30 Prozent sparen können, wenn Sie zu einem lokalen Anbieter wechseln. Tocancel empfiehlt: Vergleichen Sie regelmässig (mindestens jährlich), um die beste Rate zu erhalten. Die Kündigungsfristen bei den meisten deutschen Versorgern sind ähnlich - der Unterschied liegt in den Preisen.
Abschliessende checkliste für ihre Innogy-Kündigung
Nutzen Sie diese Checkliste, um sicherzustellen, dass Sie nichts vergessen haben.
- [ ] Vertrag oder letzte Rechnung zur Hand genommen
- [ ] Kundennummer und Zählernummer notiert
- [ ] Tariftyp und Kündigungsfrist überprüft
- [ ] Enddatum berechnet und Kalender markiert
- [ ] Prüfung: Liegt eine Preiserhöhung vor (30 Tage)?
- [ ] Kündigungsbrief mit allen erforderlichen Daten verfasst
- [ ] Brief handschriftlich unterschrieben
- [ ] Brief per Einschreiben mit Rückschein versendet
- [ ] Rückschein-Beleg sicher aufbewahrt
- [ ] Neuer Energieversorger mindestens 4 Wochen vor Kündigungsdatum beauftragt (optional)
- [ ] Kündigungsbestätigung erhalten und überprüft
- [ ] Zählerstand am Kündigungsdatum dokumentiert und fotografiert
- [ ] Schlussabrechnung nach 2-4 Wochen erhalten und geprüft
- [ ] Bei Fragen: E-Mail oder Brief an den Kundenservice (Einschreiben)
Kontaktadressen für ihre Innogy-Kündigung
Versenden Sie Ihr Kündigungsschreiben an folgende Adresse:
E.ON / Innogy (für Kündigungsschreiben):
E.ON Energie Deutschland
Postfach 10 10 09
45010 Essen
Deutschland
Alternativ können Sie auch die allgemeine Kundenservice-Adresse nutzen, die auf Ihrer letzten Rechnung aufgedruckt ist. Tocancel empfiehlt: Versenden Sie Ihre Kündigung immer per Einschreiben mit Rückschein - auch wenn Sie eine E-Mail-Adresse haben. E-Mail bietet keine rechtliche Sicherheit im Energiesektor.
Weitere hilfreiche Kontakte:
- Bundesnetzagentur (BNetzA): www.bundesnetzagentur.de - Online-Beschwerde bei Problemen mit der Kündigung
- Verbraucherzentrale Bundesverband: www.vzbv.de - Kostenlose Beratung und Unterstützung
- Vergleichsportale: Verivox.de, Check24.de - Preisvergleich für neue Anbieter
Fazit: sie können ihren Innogy-Vertrag kündigen
Die Kündigung von Innogy ist einfach, wenn Sie die Fristen kennen und die richtigen Schritte befolgen. Das deutsche Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) schützt Ihre Rechte - Sie haben Optionen, auch wenn Ihr Vertrag lange läuft. Schreiben Sie ein klares Kündigungsschreiben, versenden Sie es per Einschreiben mit Rückschein, und dokumentieren Sie alles. Falls der Versorger nicht reagiert, eskalieren Sie zur Bundesnetzagentur. Tocancel hat tausenden Verbrauchern geholfen, ihre Kündigungen erfolgreich durchzusetzen und zu besseren Tarifen zu wechseln - und Sie können das auch schaffen. Starten Sie heute noch, und sparen Sie bares Geld auf Ihre Energieversorgung.
Häufig gestellte Fragen – Innogy
Warum sollte ich meinen Innogy-Vertrag kündigen?
Es gibt verschiedene Gründe, wie Preiserhöhungen, Unzufriedenheit mit dem Service oder der Wunsch, zu einem günstigeren Anbieter zu wechseln.
Wie funktioniert das Sonderkündigungsrecht bei Preiserhöhungen?
Wenn Innogy Ihre Preise erhöht, haben Sie ein Sonderkündigungsrecht, das Sie innerhalb von 30 Tagen nach Bekanntgabe der Preiserhöhung nutzen können.
Was bedeutet "zum Ende eines Kalendermonats"?
Ihre Kündigung muss bis zum letzten Tag eines Monats eingehen, damit sie am letzten Tag des nächsten Kalendermonats wirksam wird.
Wie kann ich meinen Innogy-Vertrag kündigen?
Sie können Ihren Vertrag schriftlich kündigen, entweder per E-Mail oder per Einschreiben. Achten Sie auf die Kündigungsfristen.
Wo finde ich die Kündigungsadresse für Innogy?
Die Kündigungsadresse für Innogy/E.ON Deutschland ist in Ihrem Vertrag oder auf der offiziellen Website zu finden.
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